21.07.2005 Leserbriefe an den Westfälischen Anzeiger
Westfälischer Anzeiger vom 15. Juli 2005
HAMM-NORDEN · Es hat einen erneuten Fall von Tiermissbrauch gegeben - diesmal im Hammer Norden. Wie die Polizei gestern erst auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, soll sich am 4. Juli ein unbekannter Mann an einem Pferd auf einer Wiese am Graudenzer Weg vergangen haben. Nur wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass ein Mann in Bockum-Hövel in der Nähe eines Kindergarten Ziegen missbraucht hatte (WA berichtete). Im Hammer Norden wurde der Täter sprichwörtlich "in flagranti" erwischt. Das Pferd soll sich zur Tatzeit auf einer Weide neben der alten Zechenbahn befunden haben. Eine 14-jährige Jugendliche habe gesehen, wie sich ein Mann mit herunter gelassener Hose, der auf einem Hocker hinter dem Pferd stand, an dem Tier verging. Als der Täter bemerkte, das er von dem Mädchen beobachtet wurde, ließ er von dem Pferd ab und ergriff die Flucht. Eine wirklich verwertbare Beschreibung liege nicht vor, teilte die Polizei gestern auf Anfrage mit. Der Täter sei 30 bis 35 Jahre alt gewesen, war etwa 175 Zentimeter groß, soll braune Augen gehabt haben und eine braune Hose sowie eine silberne Creole im Ohr getragen haben. "Das trifft aber sicherlich auf sehr viele Männer zu", erklärte der Sprecher der Polizei. Frage der Strafbarkeit ist nicht geklärt. Der Eigentümer des Pferdes habe Strafanzeige wegen Tiermisshandlung gestellt. Allerdings sei es rechtlich nicht geklärt, ob der Missbrauch eines Tieres auch tatsächlich strafbar sei, hieß es von der Polizei. Damit müsse sich jetzt die Staatsanwaltschaft beschäftigen. Übrigens war der Tier-Missbrauch vom 4. Juli nicht der erste Fall im Hammer Norden. Schon im März dieses Jahres sei es zu einem Übergriff auf ein Pferd gekommen. Damals sei der Fall vom Eigentümer allerdings nicht angezeigt worden, teilte der Polizeisprecher mit. uw
Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion >>> Westfälischer Anzeiger
Liebe Tierfreunde,bitte helft der armen gepeinigten Maja, deren ganz besonders schlimmes Schicksal uns alle bewegt.Ihr werdet es vielleicht nicht wissen und noch weniger für möglich halten, dass der Missbrauch von Tieren in unserem Land nicht strafbar ist. Maja ist die dritte Hündin, die von einem Mann nicht nur permanentgeschlagen sondern auch regelmäßig MISSBRAUCHT wurde.
Einzelheiten dieser widerwärtigen Praktiken möchte ich nicht schreiben, es ist schon schlimm genug davon zu wissen. In den letzten Wochen nun haben sich Anwohner das Geschrei der Hündin nachts nicht mehr mitanhören können, weil von all diesen Menschen noch niemals jemand ein Tier sohat schreien hören.
Während des laufenden Polizeieinsatzes gelang es uns an die aus dem Genitalbereich blutende Hündin zu kommen und sie an einen sicheren Ort zu bringen. Maja wurde sofort in einer weiter entfernten Tierklinik stationär aufgenommen und behandelt. Die Blutungen konnten gestillt werden und mitlerweile kann sie auch schon wieder ein paar Schritte laufen.
Die Tierärztin stellte eine sehr große Trauer der einstmals schönen schwarzen Schäferhündin fest und grenzenlose Dankbarkeit den Rettern gegenüber, Ihrer Meinung nach kann Manja wieder gesunden. Sie kam aus einem guten Zuhause dass sie 3 Jahre lang bei einem mitlerweile verstorbenen Ehepaar hatte, bevor die Hündin diesem Unhold in die Hände fiel.
Dieser will alles dransetzen die Hündin zurück zu bekommen. Aus diesem Grund wurde die Hündin auch von der Tierklinik an einen unbekannten für sie sicheren Ort untergebracht.
Der Mann ist leider bei der Justiz kein Unbekannter. Maja wird auf keinen Fall wieder herausgegeben, sie wird gesund gepflegt und gegen den Mann wird Anzeige erstattet.
Bitte helft uns bei der Kostenübernahme. Die Klinik hat bislang 800 Euro in Rechnung gestellt.
Das Geld können wir im Moment absolut nicht aufbringen, da wir bei 160 Tieren ohnehin finanziell nicht mehr klar kommen
Vielleicht kann auch jemand die Patenschaft für Maja übernehmen.
Es ist sonst nicht meine Art um Geld zu betteln aber in diesem Besonderen
Fall:
Leute wenn hier jeder bereit wäre 5 Euro zu spenden, wäre uns sehr damit geholfen wenigstens die im Moment laufenden TA-Kosten zu begleichen, zu deren Übernahme wir verpflichtet sind.
Natürlich gegen Spendenquittung
Herzliche und traurige Grüsse
Ursula
Ach ja Konto Verbindung:
Tierschutzverein Surwold und Umgebung
Hümmlinger Volksbank
Kto.Nr. 38003200
BLZ 280693 81
Westfälischer Anzeiger vom 2. Juli 2005:
BOCKUM-HÖVEL J Das Entsetzen von Ingrid Westerteicher, der Leiterin des Kindergartens der Elterninitiative „Am Eichenwäldchen“, kann man nicht beschreiben. Überhaupt findet keiner Worte für die unbeschreibliche Tat, die selbst gestandene Polizisten in ihrer langjährigen Laufbahn noch nicht erlebt haben: Ziegen, die sich auf dem Außengelände des Kindergartens an der Rautenstrauchstraße befinden, sind in der Nacht zu Donnerstag von einem bisher unbekannten Mann missbraucht worden.
Übrigens nicht zum ersten Mal. Die Polizei spricht davon, dass es auch am vergangenen ochenende passiert sein soll. Einen Vorfall aus dem vergangenen Jahr hatte Ingrid Westerteicher mittlerweile längst verdrängt. Damals sei keine Anzeige erstattet worden. Diesmal allerdings ermittelt die Polizei wegen einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz.
Eine Zeugin, die sich anonym im Kindergarten gemeldet hatte, beschrieb den Vorfall so: Sie hatte einen Mann auf dem benachbarten Spielplatz am Eichenwäldchen beobachtet, der plötzlich seine Hose herunterließ und über den Zaun auf das Kindergartengelände geklettert war. Dort soll er sich zuerst mit Wasser abgewaschen haben und war in den Stall mit den Ziegen gegangen. Danach habe man sehr laute Geräusche aus dem Stall gehört, die sicherlich auch andere Nachbarn mitbekommen haben müssten. Kurze Zeit später war der Sodomist herausgekommen, hat sich wieder abgewaschen und war dann über den Zaun und mit seinen Kleidungsstücken verschwunden. Eine Beschreibung des Mannes liegt nicht vor. Die Polizei bittet nun die Zeugin, sich doch bei der Polizei zu melden. Auch andere Nachbarn, die den Außenbereich des Kindergartens gut überblicken können und möglicherweise etwas gesehen oder gehört haben, werden aufgefordert, der Polizei bei ihren Ermittlungen zu helfen. J hwa
Pinneberger Abendblatt vom 26.02.2005
Hasloh
Der Schnee auf dem kleinen Reiterhof von Heike Thom (40) war gestern morgen (25.02.2005)rot gefärbt: Spuren eines Dramas,das sich in der Nacht in Hasloh (Kreis Pinneberg abgespielt hat. Ein Unbekannter hatte drei ihrer Zuchthühner qualvoll umgebracht. Auf der Nachbarkoppel versuchte der Täter,den Haflinger "Spooky" mit zwei Beton-Pflastersteinen zu erschlagen.Dabei wurde die Stirnhöhle des Wallachs eingedrückt und er erlitt Knochenabsplitterungen am Kopf.Doch das Pferd überlebte.Dagegen hatten die Brama-Zuchthühner von Heike Thom keine Chance.Eines wurde erwürgt und hinter den Stall geworfen.Zwei weitere steckte der Täter in eine Regentonne,legte eine Eisscholle darauf und fixierte diese mit einem Stock.Ein viertes Huhn klemmte er lebend in einem Meter Höhe in einen Wildschutzzaun an der direkt neben dem Hof verlaufenen Bahnlinie.Ein Polizist erlöste es mit einem Pistolenschuss von den Qualen."Wer so was tut,der muss pervers veranlagt sein",vermutet der Ermittler.Auf der Koppel wurde ein Fläschen mit Gleitöl wie es in Sex-Läden verkauft wird,gefunden.Daher kann auch Sodomie nicht ausgeschlossen werden.Seit dem 4. Februar waren in Hasloh bereits mehrfach Kaninchen brutal misshandelt worden.